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Aktuelles

Hausnotruf gibt Tag für Tag Sicherheit

Artikel vom:
29.10.2011
Quelle:
Waldeckische Allgemeine Landeszeitung (WLZ)
Autor:
Natalie Volkenrath
Kategorie:
Hausnotruf

Artikel Inhalt

Seniorin Hildegard Schäfer ermutigt dazu, sich helfen zu lassen

DRK und Leitstelle arbeiten zusammen

Ein langes Leben in den eigenen vier Wänden wünschen sich viele WaldeckFrankenberger. Der Hausnotruf des Deutschen Roten Kreuzes hilft Senioren sowie kranken und behinderten Menschen, sich diesen Wunsch zu erfüllen – denn die Technik gibt Betroffenen und Angehörigen Sicherheit.Von natalie VolkenrathDiemelsee - Vasbeck. „Seien Sie nicht beunruhigt, Ihr Haus-notruf-Gerät ruft Hilfe herbei“, schallt eine elektronische Stim-me durch Hildegard Schäfers Hausflur. Die 81-jährige Vasbe-ckerin hat den Sender gedrückt, den sie als Kette um den Hals trägt. Wenige Augenblicke spä-ter meldet sich ein Mitarbei-ter der Leitstelle Waldeck-Fran-kenberg über den Lautsprecher des kleinen grauen Kastens, der in der Diele der Diemelseerin angeschlossen ist. „Frau Schä-fer, hier ist der Hausnotruf, ha-ben Sie mich erkannt?“, fragt der Notruf-Experte aus dem Korba-cher Kreishaus, dessen Compu-termonitor anzeigt, wer den Hil-feruf abgesetzt hat.An dieser Stelle bricht Bernd Fischer, Ansprechpartner für den Hausnotruf-Dienst des DRK-Kreisverbandes Korbach-Bad Arolsen, den Test ab und er-klärt: „Insbesondere Senioren haben ab und zu Vorbehalte ge-genüber Technik, aber der Haus-notruf funktioniert ganz ein-fach“ (siehe Kästen). Hildegard Schäfer bestätigt dies: „Ich höre die Ansagen bis in mein Schlaf-zimmer im Obergeschoss. Das beruhigt mich sehr.“ Seit ihr Mann 2004 gestorben ist, lebt die gehbehinderte und nach ei-genen Angaben gesundheitlich angeschlagene Seniorin allein in ihrem Haus. „Zweimal bin ich gefallen, und weil meine Nach-barn alle berufstätig sind, war es nicht einfach, Hilfe zu rufen“, blickt die Vasbeckerin zurück. „Das hat mich bewogen, mich abzusichern.“

„Läuft alles tadellos“

Als ihre Familie sie aus Sorge auf den Hausnotruf-Dienst auf-merksam macht, zögert die ge-bürtige Südhessin nicht lange. „Wir sind vor vielen Jahren we-gen des Flughafenausbaus in Frankfurt hierher gezogen, und ich möchte noch lange hier le-ben“, begründet sie ihre Eigen-initiative. Ein Anruf beim DRK, eine Einweisung durch Bernd Fischer und „es läuft alles tadel-los“, will Hildegard Schäfer er-mutigen, sich helfen zu lassen. In gut drei Jahren hat sie den Notruf zweimal ausgelöst, Si-cherheit gibt er ihr aber jeden Tag. „Ohne den Sender um den Hals gehe ich nicht einmal zum Briefkasten“, lächelt die alte Da-me. Den Sender mit sich zu tragen, ist für Fischer das A und O. Zu-sätzliche Sicherheit gewährleiste die „Lebensüberwachungsfunk-tion“. Bleibt dieses zweimal täg-lich vereinbarte Lebenszeichen an die Leitstelle aus, wird Alarm ausgelöst (siehe Stichwort).„Die Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal der Leitstel-le bewährt sich“, betont Gerd Brückmann, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes. Auch in diesem Punkt muss Hildegard Schäfer zustimmen: Sowohl das Personal des Rettungswagens als auch des Krankenhauses sei in beiden Notfällen bereits bestens über ihre Vorerkrankungen und Medikation informiert gewesen. „Mit der Anmeldung zum Haus-notruf werden diese Daten hin-terlegt“, erklärt Fischer den Vor-teil für Personen, die nieman-den (in der Nähe) haben, der dem medizinischen Personal Auskunft über den Gesundheits-zustand geben kann.Neben Angeboten wie ambu-lanter Pflege und Essen auf Rä-dern ist der Hausnotruf „ein wichtiger Baustein in der häus-lichen Versorgung insbesondere allein lebender Menschen“, fasst Brückmann zusammen. Für ihn ist Hildegard Schäfer aber mehr als eine „klassische Hausnot-ruf-Kundin“. „Wer wie sie kei-ne Scheu hat, auf Menschen zu-zugehen, bekommt Hilfe, um lange Zeit zu Hause leben zu können“, lobt Brückmann.

Netzwerk hilft

Vorbildlich hat sich Hildegard Schäfer in Vasbeck ein kleines Netzwerk aufgebaut. Zu diesem gehören zum Beispiel die Liefe-ranten des Essens auf Rädern, die Nachbarn, der Briefträger, der nicht am Hoftor halt macht, die um sie bemühten Landfrau-en – und eben der Hausnotruf.

„Ein Stück Sicherheit“ (v. l.): Bernd Fischer, Hildegard Schäfer und Gerd Brückmann erklären den Hausnotruf. Foto: natalie VolkenrathEinfache

„Ein Stück Sicherheit“ (v. l.): Bernd Fischer, Hildegard Schäfer und Gerd Brückmann erklären den Hausnotruf. Foto: Natalie Volkenrath

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Kontakt KV

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Fax: 05631 9599 30
Jürgen Dezius Rettungsdienstleitung Tel: 05631 9599 11
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Ursula Fait Assistenz der Geschäftsführung, Personalsachbearbeitung, Kuren Tel: 05631 9599 40
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Inge Markantonatos Mitgliederbetreuung, Insolvenzstelle, Personalsachbearbeitung Tel: 05631 9599 23
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Torsten Nord-Wüstefeld Buchhaltung, Faktura, stellv. Hausnotruf Tel: 05631 9599 38
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