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Bereitschaften

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Die Bereitschaften sind die größte Gemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes und vergleichbar z.B. mit den Einsatzabteilungen der Feuerwehr. Sie stellen einen großen Teil des Katastrophenschutzes und des ehrenamtlichen Rettungsdienstes. In einer Bereitschaft sind je nach örtlichen Gegebenheiten die Einsatzkräfte einer oder mehrerer Ortsvereinigungen zusammengefasst.

Zur Erfüllung der ihnen übertragenen Aufgaben werden die Helfer in den Bereitschaften in verschiedenen Fachdiensten aus- und weitergebildet.

 

Sanitätsdienst

Fußballspiel oder Rockkonzert, Opernaufführung oder Großdemonstration - jede Veranstaltung mit großer Besucherzahl braucht einen Sanitätsdienst. Je nach Zahl der Besucher und nach Gefährdungspotential können die Bereitschaften des DRK die erforderliche Anzahl von Sanitätern aller Qualifikationsstufen, Notärzte und das notwendige Material bereitstellen.

Mit ihrem Potential beteiligen sich die Bereitschaften auch an Katastrophenschutzeinheiten im Bereich des Sanitätsdienstes, sie halten zum Beispiel Schnelleinsatzgruppen vor.

Betreuungsdienst

Die Aufgaben des Betreuungsdienstes bestehen in der Versorgung und der Unterbringung von Betroffenen sowie der psychosozialen Unterstützung von Betroffenen und Einsatzkräften.  Sowohl Betroffene als auch Einsatzkräfte werden mit Verpflegung und Getränken versorgt, in geeigneten Räumlichkeiten oder provisorisch errichteten Unterkünften untergebracht. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört auch das Registrieren von Betroffenen.


Technik und Sicherheit (TuS)

Der Fachdienst Technik und Sicherheit ist für die Logistik und die technische Betreuung zuständig.


Information und Kommunikation (IuK)

Da es bei Großschadenslagen immer wieder zu einem erhöhten Bedarf an Kommunikationswegen kommt, verfügt das Deutsche Rote Kreuz über den Fachdienst Information und Kommunikation, früher Fernmeldedienst genannt. Aufgaben sind Dokumentation des Einsatzes und

Ausbildung / Qualifizierung

Fachliche Ausbildung

Um eine möglichst einheitliche Ausbildung aller Helferinnen und Helfer in den Bereitschaften zu gewährleisten, existiert ein Ausbildungskalender. Dieser sieht für jeden Helfer eine Grundausbildung vor, bestehend aus

  • Erste-Hilfe-Ausbildung
  • Rotkreuz-Einführungs-Seminar
  • Sanitätsausbildung A (erweiterte Erste Hilfe)
  • Grundausbildung im Betreuungsdienst
  • Grundausbildung im Bereich Technik und Sicherheit
  • Allgemeiner Teil (Grundausbildung zur Mitwirkung im Einsatz)

Nach erfolgreichem Durchlaufen dieser Grundausbildung erfolgt regelmäßig die weitere Ausbildung zum Spezialisten in einem der zwei Kernarbeitsbereiche Sanitätsdienst und Betreuungsdienst:

  • Rotkreuz-Aufbau-Seminar sowie entweder
  • Sanitätsausbildung B und C oder
  • Ausbildung zum Fachdiensthelfer Betreuung oder
  • Ausbildung zum Fachdiensthelfer Technik und Sicherheit


Innerhalb des Fachdienstes Betreuung gibt es weitere Spezialisierungen, wie z.B. Verpflegungsdienst, Soziale Betreuung, Unterkunftsdienst.

Weitere Spezialisierungen sind z. B. Funk/IuK und Strom-/Gas-/Wasserversorgung.

Ziel dieser fachlichen Qualifikationen ist es, jede Helferin und jeden Helfer für ein Fachgebiet als "Profi" und für die anderen Fachgebiete als "Helfer eines Profis" auszubilden und so eine möglichst hohe Einsatzfähigkeit und Flexibilität zu erzielen (Multifunktionalität).

Führungs-/Leitungsdienst-Ausbildung

Das DRK unterscheidet Führungskräfte, die die Aufgabe haben, Einsatzformationen zu führen, und Leitungskräfte, welche Gruppen außerhalb von Einsätzen leiten. Der Unterschied zielt auf die Wahrung demokratischer Strukturen außerhalb von Einsätzen (Leitung) gegenüber dem Erfordernis straffer Hierarchien im Einsatzfall (Führung).

Ebenso, wie die Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaften auf fachlicher Ebene qualifiziert werden, gilt dies auch für den Bereich der Führungsdienste.

Michael Bradtke Kreisbereitschaftsleitung Tel: 05631959914 oder 01715107745
Mobile: 01715107745
Fax: 05631959930
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Hartmut Keim Kreisbereitschaftsleitung Tel: 05631 9592426
Mobile: +491739748610
Fax: 05631959930
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Bernd Fischer Breitenausbildung, Ehrenamtsbeauftragter, Hausnotruf Tel: 05631 9599 21
Fax: 05631 9599 30
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